Leuk verhaal uit Berlijn:-)
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gj900
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Leuk verhaal uit Berlijn:-)
Op het duitse forum wordt een 90 aangeboden waarover een leuk verhaal in het blad Spiegel is geschreven: http://www.saab-cars.de/showthread.php?t=20372
SAAB 90, BAUJAHR 1985
Stabiler Schwede mit Trinkproblem
Was Individuelles sollte es sein. Kein 900er-Saab, wie ihn jeder fährt, der in Berlin-Mitte "irgendwas mit Medien" macht. SPIEGEL-ONLINE-Leser Philipp Wöhler fand in einem Saab 90 das perfekte Gefährt - und erzählt, was der schwedische Schluckspecht mit Tom Cruise gemeinsam hat.
Der Saab 900 ist quasi der VW Golf von Berlin Mitte - an jeder Ecke parkt mindestens einer. Steht so ein alter Saab doch für Individualität und wird darum von allen gefahren, die individuell rüberkommen wollen. Also von all den Mitte-Bewohnern, die "irgendwas mit Medien" oder "gerade ein Projekt" machen.
Da auch ich "irgendwas mit Medien" mache, brauchte ich natürlich auch so ein Ding. Vorher hatte ich sechs Jahre gar kein Auto, sondern eine 200er Vespa. Die ist in einem Stadtteil mit chronischem Parkplatzmangel zwar ungemein praktisch, verbraucht fast nichts und steht an jeder roten Ampel vorn in der ersten Reihe - aber so ein Roller war mir einfach nicht mehr individuell genug.
Praktischerweise gibt es in der Schönhauser Allee einen Gebrauchtwagenhändler, der die Bedürfnisse von uns Mitte-Menschen ernst nimmt und fast ausschließlich Saab 900 bis Baujahr 1993 feilbietet, also den "Klassiker". Als tüchtiger Geschäftsmann weiß er, was er seiner Klientel abverlangen kann, nur waren mir knapp 5000 Euro für ein knapp 20 Jahre altes Auto dann doch zuviel.
Im Anzeigenblatt wurde ich schließlich fündig und erstand einen Saab 90, Baujahr 1985. Der Saab 90 verhält sich zum Saab 900 wie Tom Cruise in "Mission Impossible" zu Sean Connery als "James Bond": Ihm fehlt die Doppelnull, die Lizenz zur Coolness. Vom Kühlergrill bis zum Armaturenbrett ist er baugleich mit dem Saab 99 aus den Siebzigern, ab der A-Säule bis zu den Rückleuchten entspricht er dem 900er Stufenheckmodell aus den Achtzigern. Stilistisch könnte man also sagen: Abba trifft auf Dr. Alban. Eine interessante Komposition, die allerdings nur von wenigen goutiert wurde: Nach drei Jahren Bauzeit nahmen die Schweden das Zwitterwesen 1987 wieder aus dem Programm.
Ich jedenfalls bin sehr zufrieden. Trotz 235.000 Kilometern auf dem Tacho sieht der Wagen innen wie außen noch so gut wie neu aus. Bis auf den Dachhimmel, der den Fondpassagieren auf den Kopf hängt. Aber da sitzt eh niemand. Mit seinen 74 kW und 100 PS hält er locker im Stadtverkehr mit. Und die mächtigen Stoßstangen erleichtern nicht nur das Einparken - sie schieben auch sonst alles aus dem Weg, was einem zwischen Oranienburger Tor und Kollwitzplatz so vor die Karre springt.
Der Schwede trinkt wie ein Finne
Also gut - wenn ich ganz ehrlich bin, ist der Saab 90 nicht gerade die Idealbesetzung im Stadtverkehr, zumindest nicht im Winter. Ist der Motor kalt, trinkt der Schwede wie ein Finne, bis zu 17 Liter auf 100 Kilometern. Und der Motor ist lange kalt - meist ist man schon am Ziel, bevor die Nadel der Temperaturanzeige den grünen Bereich erreicht hat.
SAAB 90, BAUJAHR 1985
Stabiler Schwede mit Trinkproblem
Was Individuelles sollte es sein. Kein 900er-Saab, wie ihn jeder fährt, der in Berlin-Mitte "irgendwas mit Medien" macht. SPIEGEL-ONLINE-Leser Philipp Wöhler fand in einem Saab 90 das perfekte Gefährt - und erzählt, was der schwedische Schluckspecht mit Tom Cruise gemeinsam hat.
Der Saab 900 ist quasi der VW Golf von Berlin Mitte - an jeder Ecke parkt mindestens einer. Steht so ein alter Saab doch für Individualität und wird darum von allen gefahren, die individuell rüberkommen wollen. Also von all den Mitte-Bewohnern, die "irgendwas mit Medien" oder "gerade ein Projekt" machen.
Da auch ich "irgendwas mit Medien" mache, brauchte ich natürlich auch so ein Ding. Vorher hatte ich sechs Jahre gar kein Auto, sondern eine 200er Vespa. Die ist in einem Stadtteil mit chronischem Parkplatzmangel zwar ungemein praktisch, verbraucht fast nichts und steht an jeder roten Ampel vorn in der ersten Reihe - aber so ein Roller war mir einfach nicht mehr individuell genug.
Praktischerweise gibt es in der Schönhauser Allee einen Gebrauchtwagenhändler, der die Bedürfnisse von uns Mitte-Menschen ernst nimmt und fast ausschließlich Saab 900 bis Baujahr 1993 feilbietet, also den "Klassiker". Als tüchtiger Geschäftsmann weiß er, was er seiner Klientel abverlangen kann, nur waren mir knapp 5000 Euro für ein knapp 20 Jahre altes Auto dann doch zuviel.
Im Anzeigenblatt wurde ich schließlich fündig und erstand einen Saab 90, Baujahr 1985. Der Saab 90 verhält sich zum Saab 900 wie Tom Cruise in "Mission Impossible" zu Sean Connery als "James Bond": Ihm fehlt die Doppelnull, die Lizenz zur Coolness. Vom Kühlergrill bis zum Armaturenbrett ist er baugleich mit dem Saab 99 aus den Siebzigern, ab der A-Säule bis zu den Rückleuchten entspricht er dem 900er Stufenheckmodell aus den Achtzigern. Stilistisch könnte man also sagen: Abba trifft auf Dr. Alban. Eine interessante Komposition, die allerdings nur von wenigen goutiert wurde: Nach drei Jahren Bauzeit nahmen die Schweden das Zwitterwesen 1987 wieder aus dem Programm.
Ich jedenfalls bin sehr zufrieden. Trotz 235.000 Kilometern auf dem Tacho sieht der Wagen innen wie außen noch so gut wie neu aus. Bis auf den Dachhimmel, der den Fondpassagieren auf den Kopf hängt. Aber da sitzt eh niemand. Mit seinen 74 kW und 100 PS hält er locker im Stadtverkehr mit. Und die mächtigen Stoßstangen erleichtern nicht nur das Einparken - sie schieben auch sonst alles aus dem Weg, was einem zwischen Oranienburger Tor und Kollwitzplatz so vor die Karre springt.
Der Schwede trinkt wie ein Finne
Also gut - wenn ich ganz ehrlich bin, ist der Saab 90 nicht gerade die Idealbesetzung im Stadtverkehr, zumindest nicht im Winter. Ist der Motor kalt, trinkt der Schwede wie ein Finne, bis zu 17 Liter auf 100 Kilometern. Und der Motor ist lange kalt - meist ist man schon am Ziel, bevor die Nadel der Temperaturanzeige den grünen Bereich erreicht hat.
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taaffert
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esalet
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jonatas 900s
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plafundum
- Geregistreerd lid
De jongen die in 2000 mijn 900 kocht werkte bij de VPRO, vertelde dat daar ook zeer veel 900's rondreden. 'Nu hoorde hij er helemaal bij' was het ironische antwoord.esalet schreef:Leuk! Ik hou van dit soort persoonlijke auto-ervarings-verhalen, en dan ook nog de sociologische context (dat je er in Berlijn alleen in de creatieve sector bij hoort met een 900, en dat soort achtergrondinfo)
@ GJ9000: Hoe kom je toch aan al dat nieuws joh!
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gj900
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Barrrt
- Geregistreerd lid
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Oscar900T
- Geregistreerd lid
hehe
Ik ben ook een Berlijn liefhebber
heb er ook wel een aantal gezien daar ja, nog mooier is dat mijn zus aan een zijstraat van de Schonhauser Allee woont, waar mijn Saab ook regelmatig geparkeerd staat
Alleen moet ik nu volgens mij zo´n Placket halen, of krijg ik die helemaal niet eens vanwege de Umwelt-Zone
Alleen moet ik nu volgens mij zo´n Placket halen, of krijg ik die helemaal niet eens vanwege de Umwelt-Zone

